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Der folgende Auszug aus den Chroniken erfolgte Wort für Wort (inklusive aller Rechtschreib- und Grammatikfehlern).
Der Zweck dieser Abschrift liegt darin, die in alten Schriften festgehaltene Entstehung der Freiwilligen Feuerwehr Hackenbuch zu schildern.
 
KRONIK DER FREIWILLIGEN BETRIEBSFEUERWEHR EMMYHÜTTE
Selbe wurde am 27. Dezember 1904 mit Abhaltung einer allgemeinen Versammlung, bei welcher Herr Fabriksdirektor Adolf Hahn den Vorsitz führte, gegründet.
Herr Adolf Hahn eröffnete die Versammlung mit einer Ansprache, in welcher er besonders betonte, wie sehr Herr Fabriksbesitzer Ignaz Glaser versprach, bei zu Stande kommen dieses gemeinnützigen Vereines, die Feuerspritze und die nötigen Geräte und Austüstungen beizuschaffen.
Es meldeten sich nun 31 Mann zum Eintritt in die Feuerwehr und wurde zugleich beschlossen, daß am 6. Jänner 1905 die Wahl des Comandos und des Ausschusses stattfinde.
Die Versammlung wurde hiemit geschlossen.
 
1905
Wahl des Kommandos
und des Ausschusses
Die Feuerwehr Versammlung fand am 6. Jänner 1905 Abends statt, es waren anwesend 29 Mitglieder.
 
Den Vorsitz führte Herr Fabriksdirektor Adolf Hahn.
Die Wahl wurde mündlich vollzogen.
Es wurden zum
 
Hauptmann                      Paul Dinter sen.
Hauptmannstellvertr.        Michael Fischer
Schriftführer                    Rudolf Hechenbichler
Kassier                            Paul Dinter jun.
Zeugwart                         Josef Dietz
Hornist                            Michael Rückl
Kassenführer                   Ernst Hähn
                                      Franz Fuchs
                                      Carl Weber
einstimmig gewählt.
 
24. Jänner 1905
Die Feuerwehrstatuten wurden mit Gesuch vom 12. Jänner der löblichen K.K. Bezirkshauptmannschaft in Braunau vorgelegt, worauf selbe respektive der rechtliche Bestand der freiwilligen Fabriksfeuerwehr Emmyhütte mit Erlass der hohen K.K. Stadthalterei in Linz vom 18. Jänner 1905 genehmigt wurde.
 
2. Feber 1905
Heute trafen die Feuerwehr-Mützen, ein Signalhorn, eine Sturmfackel, geliefert von der Firma W. Knaust, Wien, hier ein. die Feuerwehr-Mützen wurden im Laude des Tages an die Mitglieder certheilt. Die Mützen müssen die Feuerwehrmitglieder selbst bezahlen. (Preis 1 Stück K 4.14). Das Signalhorn und die Sturmfackel bezahlt Herr Glaser.
 
2. März 1905
Heute langte die vom Herrn Fabriksbesitzer Ignaz Glaser, bei der Firma Moritz Zuckermann Werke Wien angekaufte Feuerspritze samt 170 m Schläuche und 4 Stück Spiralschläuche a´2m lang ein. Die Feuerspritze ist eine Wagenspritze nicht abgrotzbar, hat einen Kolbendurchmesser von 90 mm, 2 Absperrwechsel, der eine ist an der Saugseite, der andere an der Druckseite angebracht. Der Wechsel an der Saugseite ist so geschaffen, daß das Wasser aus dem Spritzenkasten zu entnehmen ist. Wurfweite der Spritze ist 20 Meter.
 
3. Mai 1905
Am heutigen Tage meldete der Verein, mit Brief seinen Beitritt zum Oberösterreichischen Landes-Feuerwehr-Verband an.
 
6. Juli 1905
Heute sind die 1. Steigerausrüstungen von der Firma Rosenbauer, Linz, angekommen, wurden im Laufe des Tages an die Steiger-Mannschaft vertheilt.
 
12.Dezember 1905
Fand abends 7 Uhr im hiesigen Gasthause die diesjährige Generalversammlung statt.
Anwesend waren 24 ausübende und 6 unterstützende Mitglieder.
Nachdem den Mitgliedern der Rechenschafts-bericht erstattet und die Rechnung vorgelegt wurden, kontrollierte der Ausschuß die Geschäftsbücher und wurden selbe vollständig in Ordnung befunden. Hernach wurden 3 neue Mitglieder aufgenommen und leisteten dieselben dem Hauptmann durch Handschlag ihre Angelobung.
Nach Besprechung verschiedener interner Angelegenheiten wurde die Versammlung mit einem 3fachen hoch auf ihre Majestät den Keiser geschlossen.
 
26.April 1906
Wurde von unserem Hornisten Michael Rückl, bei der Firma Josef Wessely und Sohn Salzburg ein Signalhorn in B gekauft. Das erste Signalhorn wurde dem zweiten Hornisten Max Andrasko überlassen. Preis des Signal-Horns war K. 10,-.
 
15.Mai 1906
Es brach durch Blitzschlag in der benachbarten Ortschaft Eggenham ein großes Schadenfeuer aus, es brannten drei Bauernhöfe ab. Unsere Wehr war die erste am Brandplatze und kostetete es unseren tapferen Feuerwehr-Männern große Arbeit und Mühe den Bauernhof vulgo Huber zu retten. Ein Mitglied namens Kolnberger verbrannte sich dabei im Gesicht.
Die Feuer Spritze zeigte bei diesem Brande abermals ihre guten Leistungen, und noch mehr unsere Mannschaft welche wegen ihrer Ausdauer am Feuerherd sowie wegen ihrer geordneten und umsichtigen Arbeit besonderes Lob verdient hat.
 
30.August 1906
Es trafen die Helme von Rosenbauer Linz ein, selbe wurden zu unserer zufriedenheit geliefert. Die Rechnung betrug K 128,-.
 
11. Februar 1907
Es war in Ibm bei Frau Kohlbacher unser Feuerwehr-Ball, derselbe hat wie schon aus gemacht seinen Beginn um 7 Uhr Abends und gestaltete sich sehr animirt. Wir hatten ca 100 Einladungskarten geschikt und waren mit dem Besuch sehr zufrieden, wie auch die F.F.Besucher sich gut unterhielten, was die 15. Feber 1907 von Herrn Oberlehrer William Götting in Moosdorf an uns gerichtete Karte bezeugt.
Die Einnahmen vom Ball belaufen sich auf K 124.50, die Auslagen auf K 95.54, wir hatten somit vom Feuerwehr-Ball einen Reingewinn von K.28.96 der uns infolge unseres niedrigen Cassastandes sehr zu erwünscht war.
 
Handschriftlicher Eintrag des Herrn Bezirks-Verbands-Obmann Pointner zur Inspection.
Inspektion am 26.Mai 1907
Depot, Geräte, Ausrüstung und Bücherführung in Tadelloser Weise angetroffen. Die Mannschaft zeigte in einer Gesamtübung treffliche Schulung und vorzügliche Disziplin.
POINTNER
Verb. Obmann
 
Am 26. Mai 1907
fand die Inspicierung unser Wehr, durch Herrn Verbands-Obmann Josef Pointner statt.
Es wurde eine Angriffs-Uebung vorgeführt, Brandobjekt waren die alte Schüre, weiters die
Gemengkammer auf der entgegen gesetzten Seite.
Nach der Uebung war eine Versammlung im Gasthause, für die Mannschaft gab es Freibier
jeder Mann erhielt 5 Blechl.
 
Am 9. November 1907
schreckte uns um 4 Uhr Morgens Feueralarm auf, es brannte der Heustadel im Herrenholz, beinahe sämtliche Mannschaft rückte dazu aus, die Spritze haben wir selbst zum Brandplatze gefahren.
Leider war der Brand soweit vorgerückt, daß an eine Rettung des Stadels nicht zu denken war. Die Feuerwehr rückte am Abend desselben Tages wieder ein, nur einige Mann wurden als Feuerwache und zum dämpfen des noch immer brennenden Heues zurück belassen.
Der Brandbericht wurde am folgenden Tag dem Verbands-Obmann eingesandt.
 
17. Februar 1908
Herr Apotheker Müller von Oberndorf sandte uns heute per Postanweisung Kronen 5.- mit der Bemerkung, daß er diesen Betrag zu Vereinszweken spendire.
Wir bedankten uns sofort Brieflich bei Herrn Müller.
 
27. Februar 1908
Heute wurde neuerdings das Gesuch an den Landes-Verband um eine Beihilfe von Kronen 300,- an Herrn Bezirksverbandsobmann eingesandt, mit der Bitte selbes zu befürworten. Auch die Gemeindevorstehung Moosdorf hat unser Ansuchen auf das Wärmste befürworter, und das Dankschreiben der Gemeinde Franking legten wir ausserdem noch bei.
Herr Bezirks-Verbandsobmann hat uns wohl mit seiner geschätzten Zuschrift vom 16. Februar d.J. bemerkt, daß nach Ansicht des ob.öst. Landesausschusses für Fabriksfeuerwehren keine Beihilfe gewährt wird, und meint wir sollen um die Abänderung unseres Namens ansuchen.
 
2. März 1908
Wir berichteten heute an Herrn Bezirks-Verbandsobmann Josef Pointner daß wir uns nicht entschliesen konnten, unsere Wehr umzutaufen.
Mit Karte teilt uns heute Herr Pointner mit, daß er unser Beihilfen Gesuch allein dem LandesAusschusse in Vorlage brachte, damit die Aufmerksamkeit des Referenten auf die Äußerungen des Bezirksobmannes und der Gemeindevorstehung gelenkt werde.
 
12. März 1908
Heute traten wir der Feuerrwehr Unterstüt-zungskasse bei.  Auf jeden Mann kommt ein jährlicher Beitrag von 20 Heller, welcher von der Verejnskasse geleistet wird.
Per Posterlagschein sandten wir daher für 30 Mann a 20 h = K.6, Schreibgebühr K. 1,-
S=K.7,- an die Landes Feuerwehr-Unterstütz-ungskass ab.
 
3. Oktober 1908
Bemerkten wir Nachts 11 Uhr einen Brand in Ibm, wir eilten hinunter und erkannten, dass das Oekonomiegebäude von Bräuer Schneitl in flammen stehe.
Unsere Wehr war die Zweite welche Wasser brachte, die Mannschaft besonders die Steiger haben sehr wacker gearbeitet.
Um 1/2 6 Uhr meldeten wir uns ab und fuhren nach hause.
Herr Max Hahn bestellte uns bei Frau Kohlbacher auf seine Rechnung, jedem eine warme Speise, wofür wir Herrn Hahn recht dankbar waren.
 
27. Oktober 1908
Hatten wir eine traurige Pflicht zu erfüllen, wir mußten unseren Kammeraden Wenzl Pöschl zu Grabe tragen.
Der Leichenzug begann um 2 Uhr Nachmittag und bewegte sich über Furkern nach Moosdorf. Unsere ganze Wehr, welche dienstfrei war, gaben dem Kammeraden das letzte Geleite, die Musik besorgte die Eggelsberger Kapelle. In Furkern schloss sich eine Deputation der Bürmooser Feuerwehr und vor Moosdorf eine Deputation der Moosdorfer Feuerwehr an.
 
7. Dezember 1908
Fand eine Ausschusssitzung statt. Unserm Chef Herr Ignaz Glaser wurde am 2. Dezember von Ihrer Majestät das Ritter-Kreuz des Franz Josefs-Orden verliehen, es wurde beschlossen dass ihm die Feuerwehrmannschafr bei seinem nächsten hiersein zu dieser hohen Auszeichnung gratuliere.
 
8. Dezember 1908
Wurden wir durch Feueralarm um 1/2 11 Uhr Nachts aufgeschreckt. Es brannte der Heustadl neben dem Gasthaus hier. Von unserer Wehr waren 2 Spritzen in tätigkeit, der Brand war jedoch so weit fortgeschritten, dass an eine Rettung des Stadels nicht zu denken war.
Auswärtige Hilfe wurde durch die Dampfpfeife angerufen, und erschien die Feuerwehr Ibm mit 2 Spritzen, Franking mit 1, Eggelsberg diese tritt jedoch nicht mehr in Tätigkeit.
Unsere Wehr rückte un 6 Uhr früh ein.
 
21. März 1909
Mit Rundschreiben teilte uns Bez.Verb.Obmann Josef Pointner mit, daß heute ein zweiter Versuch mit Raketen als Feuermelder gemacht werde.
Wir beobachteten tatsächlich am Abend 2 Raketen in der Richtung Hochburg und teilten dies Herrn Pointner mittels Karte  mit.
 
22. Juni 1909
Eine traurige Pflicht hatten wir heute zu erfüllen, unser tatkräftiges Mitglied Martin Maresch mußten wir zu Grabe bringen.
Längere Zeit war Maresch leidend, bis zum letzten Augenblick, machte er alles im Verein mit, und seine Pflicht als Spritzenmeister erfüllte er mit pünktlicher Genauigkeit.
 
4. August 1909
Unser Unterstützendes Mitglied Wenzl Fischer mußten wir heute zu Grabe bringen. Das Leichenbegängnis war auf Wunsch der Angehörigen in Lamprechtshausen. Die Eggelsberger Kapelle hatte nicht Zeit gefunden die Grabmusik zu übernehmen, und mußten wir die Kapelle von Pantaleon aufnehmen, welche Kronen 24,- kostete.
 
24. September 1909
Wurde uns ein großer Brand in Gilgenberg gemeldet. 2 Mann rükten mit Fahrrad zum Brande aus.
 
17. Juli 1910
War in Bürmoos das Jubiläum des 25jährigen Bestandes der FreiwilligenFabriks-Feuerwehr. Wir bestellten uns zu Ehren der Bruder-Feuerwehr die Eggelsberger Musik, bestehend aus 9 Mann.
23 Mann von unserer Wehr nahmen an diesem Feste teil. Nach Ablauf der vormitttägigen Feierlichkeit begaben wir uns alle samt Musik zur Frau Glaser, und stellten das Ansuchen, um Gütige Spende einer Vereinsfahne.
Frau Glaser, bemerkte uns, Sie wolle diese Angelegenheit Ihrer zukünftigen Schwiegertoch-ter überlaßen. Im übrigen versprach Sie uns, dass wir jederzeit auf Ihre Hilfe und Fürbitte rechnen dürfen.
 
10. November 1910
stellten wir zum Empfange des Herrn Direktor einen Triumfbogen auf. Um 5 Uhr abend langte das Hochzeitspaar hier ein welches wir mit Musik, in Paradeadjustierung in Empfang nahmen.
Die gesamte Wehr und die übrigen Arbeiter in Festkleidung rückten zum Empfange aus. Um
7 Uhr abend wurde ein Fackelzug veranstaltet, während dessen, die abgeordneten der Wehr und der Arbeiter dem Brautpaar in Ihrer Wohnung die Glückwünsche entgegenbrachten.
Nach Auflösung des Fackelzuges, spendierte Herr Direktor M. Hähn Norbert den gesamten
Arbeitern 100 Liter Bier. Unter den Arbeitern wurde eine Sammlung veranstaltet die den Zweck hatte, die angekauften Lampions samt Kerzen und die übrigen Auslagen zu decken.
Herr Sigmund Glaser Ibm spendierte uns zum Bezahlen der Musik K 20,-.
 
Am 16. August 1911
bemerkten wir in der Richtung Franking ein Schadenfeuer, wir rückten mit Spritze und 12 Mann dazu aus. Es brannte der Wald in Holzöster.
 
9. Oktober 1913
rückten wir bestehend aus 14 Mann zum Kaiserfest nach Moosdorf aus. Es sei besonders bemerkt, dass uns hiebei unsere Vereins-Musik das erste Mal begleitete. Die Vereins-Musik konstouierte sich unter Kapellmeister Martin Kosteska und wurde zwischen ihm u. der Feuerwehr am 19.Juli ein schriftlicher Vertrag gemacht der zu jedermanns Einsicht beim Schriftführer aufliegt.
Die Feuerwehr kaufte das Instrument Helikon sowie die große Trommel u. Cinellen samt Zubehör auch eine Trompete. Dieses ist Eigentum der Feuerwehr.
Herr Anton Kasper veranstaltete eine Sammlung zum Ankauf des Helikon und übergab er uns laut Liste K 124,- wofür ihm für seine Mühe von seite der Feuerwehr der beste Dank aussprochen wurde.
 
Am 31. Dezember 1913 hielten wir eine Christbaumfeier verbunden mit Musik ab. Der Besuch war sehr gut. Der Christbaum gelangte zu Versteigerung ebenso wurden auch zirka 20 Juxgegenstände verlost.
Der Reingewinn beträgt K 21,28.
 
Am 17.April 1914
abend 7 Uhr geriet das Anwesen der Eleonore Oklmann in Hackenbuch in Brand, obwohl unsere Wehr sofort ausrückte u. als erste an der Stelle war konnte das hölzerne Anwesen nicht mehr gerettet werden, da bereits kein Wasser vorhanden war.
28 Mitglieder waren ausgerückt.
Dabei hatten wir auch einen Unfall zu verzeichnen, das Mitglied Alois Gärber zog sich eine Muskelzehrung in Folge eines Fehltrittes bei. Der Unfall wurde sogleich angemeldet. Auswärtige Feuerwehren sind zum Brand nicht erschienen.
 
4.Juli 1914
Der Einladung der Feuerwehr Moosdorf zur Theilnahme am TrauerGottesdienste für die verstorbenen Hoheiten Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Gemahlin Fürstin Sofie, konnten wir leider nicht nachkommen, da dieWehrmänner durch die Arbeit an diesem Tage verhindert waren und einestheils auch die Einladung so spät hieher gelangte, dass die Verschiebung der Arbeiten nicht mehr möglich war.
 
1914-1922
Nachtrag
Der Weltkrieg von 1914-1918 hatte auch seine nachteiligen Wirkungen auf das Feuerwehrwesen, somit auch auf unseren während dem Kriege so stramme Wehr. Der Mitgliederstand zu Beginn des Krieges betrug 43 Mann, von denen 28 Mitglieder zu den Fahnen gerufen wurden. Die meisten anderen Mitglieder sind zu meist in Folge Einstellung des hiesigen Betriebes nach Brüx gewandert.
 
Gefallen sind:
1. Lenz Georg, Strecker,
(Spritzenmannschaft)
9.9.1915 Ruchatin,Gallizien
 
2. Kohlnberger Frz. Glasmacher (Steigermannschaft)
29.6.1916 Schrabertz, Serbien
 
3. Kohlnberger Julius, Glasmacher (Steigermannschaft)
13.12.1914 Picc, Ungarn
 
4. Frank Peter, Hilfsarbeiter
(Steigermannschaft)
24.5.1917 Ifanzo, Italien
 
5. Kralick Wolf, Glasmacher, (Schlauchmannschaft)
19.11.1914 Reg.Russland
 
6. Teindl Theodor, Schmied (Spritzenmannschaft)
15.7.1915 Schuckov,Galljzien
 
7. Fuchs, Hilfsarbeiter
(Steigermannschaft)
1914,??
 
Im Kriegsdienste gestorben:
 
8. Fuchs Johann, Strecker,
(Steigermannschaft)
6.10.1918 Knittelfeld
 
9. Schwarz Franz
Nach der Heimkehr vieler Kameraden im Jahr 1919 und 1920 organisierten die ehemalien Führer unserer Wehr dieselbe wieder und so begann nach der Arbeitsaufnahme im hiesigen Betrieb im Jahr 1920 wieder eine rege Tätigkeit in unserer Wehr.
 
1. Jänner 1923
Heute wurde in der hiesigen Glasfabrik der Betrieb eingestellt und alle Arbeiter, mit Ausnahme der Betriebsräte entlassen. Die Betriebseinstellung folgte in Folge Geschäftsstillstand auf unbestimmte Zeit.
 
Fahnenweihe
In den ersten Augusttagen stattete Frau Dir. Lilli Glaser, die Gattin unseres Fabrikschef der Emmyhütte einen Sommerbesuch ab. Schon lange hatte unsere Wehr den Wunsch nach einer Feuerwehrfahne und diesen besonders jetzt wo allerorts Fahnen geweiht wurden. Die Anwesenheit der Frau Glaser hielt unser rühriger Wehrführer Fuchs für günstig und frisch gewagt richtete er begleitet von den Betriebsräten Kurt Stichler und Gustav Weber und Wehrführer-Stellvertreter Lindner die Bitte um die Fahnenpatin-Stelle zu übernehmen. Sichtlich erfreut sagte die gnädige Frau zu und versprach noch in diesem Sommer die Fahne zu spenden.
Frau Dir. Glaser nahm sich der Sache selber an und lies sofort die Fahne bestellen. Und auch der Termin der Weihe wurde mit 16.September festgelegt. Späterhin kündigte aber die Firma ihr Versprechen und das Fest mußte auf 23.September verschoben werden.
 
12. November 1923
Nach Einladung der Gemeinde-Vorstehung Moosdorf beteiligte sich unsere Wehr mit Fahne und Musik an den Krieger-Gedächnis-Feierlichkeiten in Moosdorf.
 
Am 20. 1. 1946
tritt die Feuerwehr Gruppe Hackenbuch erstmals nach dem 2.Weldkrieg wieder zu einer Vollversammlung zusammen.
 
Ein Kommando wurde Gewählt.
 
Gruppenkommandant Lunglhofer Josef
Stellvertreter Makovicka Albert
Fähnrich Weiss Franz
Kassier und Schriftführer Andraschko Max
Zeugwart Emmesberger Franz
Rottenführer Petter Franz (Steigermannschaft)
Sellvertreter Haslauer Ludwig (Steigermannsch.)
Spritzenführer Plazki Josef, Weber Karl
Kassa Kontrolle Irnsberger Franz
und Hopfner Franz
Sanitäter Plattner Rudolf
Hornist Lunglhofer Otto
 
Somit war der Ausschuss gewählt und die Versammlung wurde mit einem Gut Heil geschlossen.
 
7.3.1946
Glockenweihe in Hackenbuch
Die Feuerwehr rückte vollständig aus, auch die Musikkapelle Hackenbuch wirkt mit. Der Feuerwehr fiel ein Betrag von den Gesammelten Geldern 30 S zu.
 
20.4.1946
Brand in Steiner Objekten Hackenbuch
Eingeäschert wurden 2 Stauungen und Eiskeller, das Wohnhaus konnte dank Eingreifen der Feuerwehren Hackenbuch und Eggenham gerettet werden.
Trotz großen Wassermangels und versagen der Motorspritze beim Ausräumen des Wohnhauses leistete die eigene Wehr Heldenmütiges.
 
10.November 1946
Fand in Moosdorf der Gottesdienst des Gestorbenen in Frankreich begrabenen Gottlieb Mascha, Kaufmann in Hackenbuch, statt. Gottlieb Mascha war Zeugwart der Feuerwehr Hackenbuch und ein Strammer Kamerad.
 
40jähriges Gründungsfest mit Weihe der Motorspritze und der neuen Zeugstätte am 25. u. 26. Juni 1949
Die Vorarbeit für das Fest lag in den Händen des Herrn Obl. Birgmann, dem es mit seinen Helfern gelang, aus Hackenbuch innerhalb von 6 Wochen ein Schmuckstück zu machen. So wurden zum Beispiel Triumphbögen mit elektrisch Beleuchteten 40em aufgestellt und entlang der Dorfstraße wurden 30 Birken gepflanzt. Freiwillige Maurer erbauten noch in der letzen Woche die Zeugstätte. Oberlehrer Birgmann malte in roten, menschengroßen Buchstaben an die Hauswand bei Steiner “Ich rate dir, trink Schnaitl Bier“. Diese für die Brauerei gute Reklame trug der Feuerwehr 300 l Freibier, und 100 Einladungen an Vereine und Einzelpersonen ein.
 
Das Fest
Samstag 25.luni 1949
Um 6 Uhr abends krachten die Böller. Bevor um 9 Uhr abends der Fackelzug begann, wurde unserer Fahnenpatin Johanna Steiner ein Ständchen gebracht.
Nach dem Fackelzug veranstalteten Weber Karl u. Weber Stefan auf der Steinerwiese ein Feuerwerk. Auch unser Gesangsverein trug auf der Bühne  2 Lieder vor.
 
Sonntag 26.luni 1949
Um 5 Uhr morgens erfolgte der musikalische Weckruf der Musik. Bevor um 10 Uhr die neue Zeugstätte und die im Jahr 1939 angekaufte Motorspritze geweiht wurden, empfingen wir die Gastvereine.
 
Am 17. 9. 1949
fand in Steiner‘s Gasthaus die Abschiedsfeier unseres beliebten Ober-Lehrer Birgmann stadt, die Feuerwehr, die Musik und der Gesangsverein brachten ihm ein kleines Geschenk dar und unser Kaufmann Angulanza sprach für seine Mühe und Aufopferung für den Ort mit einer kurzen Rede den vollsten Dank aus.
 
20. August 1950
Hielten die Feuerwehr und der Musikverein Hackenbuch ein Waldfest ab. Es war zahlreich besucht. Es gab komische Vorträge, Schuhplattler, Stände mit Süßgebäck, 2 Schußbuden und einen Prater.
 
14. März 1954
Brand in der Hopfendarre (landwitschaftliches Gut Kölblinger in Hackenbuch.)
 
24. Okt. 1956
Heute bekam Hackenbuch die mit Sehnsucht erwartete Sirene.
 
Am 20. Juni 1959
fand anlässlich des 50-jährigen Gründungsfestes ein Fackelzug durch die Ortschaft statt.
 
Am 21. Juni 1959
wurde bei herrlichen Sommerwetter das 50-jährige Gründungsfest abgehalten. 40 Vereine darunter 6 Musikkapellen gaben uns die Ehre.
 
26. November 1960
Der Kommandant Josef Lunglhofer wurde mit dem Feuerwehr-verdienstkreuz ausgezeichnet.
 
Am 11. März 1961
rückte unsere Wehr zu einem Moorbrand im Messerklingermoos in Franking aus.
 
29.Juli 1961
Begräbnis unseres Kommandanten Lunglhofer Josef.
Anwesend waren 24 Kameraden mit Fahne und Musik, die Freiw. Feuerwehr ibm (12 Mann mit Fahne), Freiwillige Feuerwehr Moosdorf (17 Mann mit Fahne), Freiwillige Feuerwehr Eggelsberg (4 Mann ohne Fahne), Freiwillige Feuerwehr Franking (der Kommandant), Bezirks-Feuerwehrkommandant Rotwangl und Abschnitts-Feuerwehrkommandant Thalmaier.
 
14. Juli 1962
Die Feuerwehr bekam von der Gemeinde eine neue VW Motorspritze die am 12August geweiht wurde. Bei der Weihe waren die Feuerwehten Moosdort. Ibm und Ernsting, sowie der Bezirks- und Abschnitts-Kommandant anwesend.
 
Am 2. September 1962
rückte unsere Wehr mit 18 Mann und Traktor mit VW-Spritze zu einem Moorbrand in den alten Torftristen aus. Es waren insgesamt 8 Feuerwehren und 95 Mann im Einsatz.
 
Am 26. Oktober 1963
bekamen im Laufe einer Inspektion durch Herrn Dr. Lamprecht unser Kommandantstv. Kunzier Laurentius und unser Schriftführer Kunzier Franz sen. das 0.0. Feuerwehr-Verdienstkreuz 3. Stufe verliehen.
 
Am 22. Juli 1964
brach durch Blitzschlag ein Brand im Anwesen der Frau Johanna Haslauer aus. Es waren 4 Wehren und insgesamt 79 Mann im Einsatz.
Dem Kameraden Weber Georg ist die Rettung des Vieh‘s in erster Linie zu verdanken.
 
Am 6. Oktober 1966
brannte das Wirtschaftsgebäude des Herrn Kölblinger bis auf die Grundmauern nieder. Dem schneidigen Einsatz des Kameraden Pisek Franz vom Redingergut ist es in erster Linie zu verdanken, daß das Vieh gerettet wurde. Dank unseres raschen Einsatzes konnte das Wohnhaus gerettet werden.
 
2. Mai 1971
Bei der Versammlung die anschließend an die Frühjahrsübung abgehalten wurde, wurden Frau Elisabeth Leopolder und Frau Berta Meisenberger vom Kommandanten Sebastian Leopolder im Namen der gesamten Wehr ins Versammlungslokal gebeten. Frau Elisabeth Leopolder erklärte sich bereit, die neue Fahne zu kaufen und sich damit als Fahnenmutter zur Verfügung zu stellen. Frau Berta Meisenberger ihrerseits erklärte sich bereit, das Widmungsband zu stiften, und Fahnenpatin zu werden.
 
18. März 1972
Um 15.15 Uhr heulte in Hackenbuch die Sirene. Im Frankinger Moos wütete ein Flächenbrand. Dank des raschen Einsatzes einiger Feuerwehren konnte eine Katastrophe verhindert werden.
 
60-jähriges Gründungsfest
vom 30. Juni bis 1. Juli 1973
Am 30. Juni 1973
fand ein Fackelzug statt, welcher bereits einen Massenbesuch erbrachte. Unserem ehem. Feuerwehrkommandanten Leopolder Sebastian wurde durch Bez.Kdt. Rotwangl die Urkunde zum Ehrenkommandanten überreicht.
 
Am 1.Juli 1973
herrschte ein sonniger Tag als die Vereine ankamen und durch Herrn August Wurmshuber begrüßt wurden. Die Vereine nahmen in 3 Zügen Aufstellung. Wie auch sonst verlief alles zur besten Zufriedenheit. Bei diesem Feste wurde auch von Fr. Lisbeth Leopolder ein beträchtlicher Geldbetrag, zum Ankauf einer neuen Fahne gespendet. Ebenso von Fr. Berta Meisenberger für das Band und der Gemeinde Moosdorf für das Trauerband. Die Schärpe, das Nagelband und das Fähnrichband wurden ebenfalls gespendet.
 
12. März 1976
Dank dem rechtzeitigen Eingreifen unserer Wehr konnte ein Flächenbrand im Ibmer Moor beim Kager Torfwerk schnell unter Kontrolle gebracht werden.
 
4. April 1976
Wie unsere Wehr am heutigen Tage feststellen mußte, gibt es auch oft sondebare Einsätze. Erstmalig beteiligte sich unsere Wehr an einer „Löwensafari“. Das Tier war in Moosdorf seinem Besitzer abhanden gekommen und wurde erst gegen Abend wieder eingefangen. An der Jagd beteiligten sich auch Jäger und Gendamerie sowie ein Hubschrauber des Innenministeriums.
 
18. u. 19. Juni 1977
Erstmalig veranstaltete unsere Wehr ein “Stadlfest“, für welches sie von allen Seiten großes Lob ausgesprochen bekam.
 
20. Mai 1978
Verabschiedung unseres Volkschuldirektor und langjährigen Schriftführers Oberschulrat Dir. Karl Kirnstedter.
 
21. April 1979
OBR Rothwangl überreichte an HBI Kilian Fuchs die goldene Verdienstmedaille. Und an Rupert Oberbrandacher, Dietmar Leopolder, Franz Petter und Stefan Weber die Verdienstmedaille in Silber.
 
5. Juli 1980
Durch rasches Eingreifen der Wehren konnte der Brand im Gendarmeriegebäude in Eggelsberg auf den Dachboden beschränkt werden.
 
28. Juli 1980
Durch einen indirekten Blitzschlag brannte das Torfwerk Kager das zweite Mal. Unterstützt durch 3 andere Wehren konnte nach 15 Stunden Brand aus gemeldet werden.
 
24. u. 25. Juni 1983
Die Sirene wurde von der ehemaligen Volkschule auf den Schlauchturm der Zeugstätte umgebaut. Der Antennenbau für die Funkalarmierung folgte. Am zweiten Tag wurde das Steuergerät fertig installiert.
 
29. Juni 1983
Um 12.30 Uhr gab es zum bereits vierten mal seit Erbau der Hopfendarre einen Brandaiarm. Das Wirtschaftsgebäude war leider trotz des raschen Einsatzes von insgesamt 10 Feuerwehren nicht mehr zu retten.
 
3. Februar 1984
Kommandant Alois Embacher wurde vom Bez.Kdt.OBR Hacklmaier die Bezirksmedaille für besondere Verdienste überreicht.
 
29. Juli 1985
Im ganzen Bezirk ging ein schwerer Hagelsturm nieder und die Feuerwehr mußte zu einigen technischen Einsätzen ausrücken.
 
12. April 1986
Das Land Salzburg überreichte durch Bezirkshauptmann Dr. Kurz-Goldenstein unserem Kdt. Alois Embacher die Ehrenurkunden und Medaillen für die Einsätze bei der Unwetterkatastrophe am 29.Juli 1985.
 
28. Juni 1986
Brandeinsatz im Wirtschaftsgebäude Pisek (Redinger).
6 Feuerwehren mit 110 Mann waren im Einsatz.
 
24. August 1986
Glockenweihe in der Kapelle Hackenbuch und Weihe unseres neuen Trauerbandes.
 
16. Mai 1987
Frühjahrsübung um 14:00 Uhr. Da zur Frühjahrsübung nur 9 Mann erschienen sind, wurde diese in eine technische Einsatzübung umgewandelt.
 
28. März 1989
Großbrand im Ibmer Moor 14 Feuerwehren mit 25 Fahrzeugen und 200 Mann waren am Einsatz beteiligt.
 
31. 07. 1991 - 1. 08. 1991
Hochwassereinsatz in Moosdorf und Hackenbuch. Vier Tage waren insgesamt 35 Kameraden unserer Feuerwehr Tag und Nacht im Einsatz.
 
20. Februar 1992
Im Rahmen der Abschnittstagung in St. Radegund wurde unserem Kdt. Johann Feichtenschlager für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen die Feuerwehrverdiensrmedaille 3. Stufe verliehen.
18. Oktober 1992
Bergung eines Pferdes aus dem Kanal.
 
1. April 1993
Im Rahmen der Bezirksfeuerwehrtagung in Handenberg wurde unserer Feuerwehr die Landesauszeichnung in Bronze und Silber für die erfolgreiche Teilnahme an den Landes-Bewerben der letzten fünf Jahre überreicht.
 
15. Mai 1993
Spatenstich für das Feuerwehrhaus und Musikheim Hackenbuch durch Landeshaupt-mann Stv. Dr. Karl Grünner.
 
1. Juni 1993
Hausbrand bei der Familie Pany Franz in Hackenbuch.
25. Juli 1993
8Ojähriges Gründungsfest unser Musikkapelle.
 
16. August 1993
Beginn der Abrißarbeiten der alten Zeugstätte
 
15. November 1993
Heute besuchte uns Herr Affenzeller vom LFK mit drei Fahrzeugen.
Beim Testen der Geländetauglichkeiten der Fahrzeuge stellte sich jedoch heraus, daß alle 3 Fahrzeuge für unser Gelände untauglich sind.
20. Juni 1994
im Hochwassereinsatz in Hackenbuch und Arnsdorf.
 
24. Oktober 1994
Ausrückung zu einem Verkehrsunfall in Hackenbuch.
 
18. Jänner 1995
Bergung eines Fahrzeuges vor „Behambrücke“ aus Richtung Franking.
 
4. April 1995
Unser Wirt dietmar Leopolder hat die alte, 1923 von Frau Direktor Lilli Glaser gestiftete, Vereinsfahne restaurieren lassen. Die Fahne war in einem erbärmlichen Zustand. Die Restaurierung kostete öS 41.000.-
 
27. April 1995
Es ereignete sich ein Verkehrsunfall mit 4 Leichtverletzten bei der Kreuzung Frankinger und Hackenbuchner Strasse.
In einem der beiden Fahrzeuge wurde eine ungesicherte Propangasflasche gefunden. Diese wurde aus Sicherheitsgründen 50 m vom Unfallort weggebracht und deren Druck abgelassen.
 
25. - 26. Juni 1995
Hochwassereinsatz bei Feichtenschlager Johann und Günter Schwarz.
 
30. September 1995
Frontalzusammenstoß zweier PKWs bei der Einfahrt zu Honisch. An dem Unfall waren 2 Hackenbuchner (Alois Embacher und Holger Fischer als Beifahrer) sowie zwei Personen aus der Gemeinde Feldkirchen beteiligt. Die 4 Verletzten wurden mit der Rettung abtransportiert.
 
8. Oktober 1995
Verkehrsunfall bei Lixl. Ein Traktor samt Anhänger ist bei Lixl in den Graben gefahren. Der Traktor und der Anhänger wogen je ca. 4 Tonnen und waren somit zu schwer für uns.
Es wurde daher die FF Moosdorf mit Seilwinde angefordert. Sie kamen mit 2 Mann Besatzung.
 
25. November 1995
Brand in Außerfürth bei Fam. Hölzl. Bereits 2 Minunten nach Alarmierung waren wir am Einsatzort. Das kam daher, daß Musikprobe war und somit der Großteil aller jungen Feuerwehrmänner bereits im Zeughaus waren.
 
3. Jänner 1996
Heute wurde unsere Fahne zum Reinigen und Restaurieren nach Schierling bei Regensburg gebracht, da wir heuer unser 90-jähriges Jubiläum feiern. Bei dieser Gelegenheit wurde der Betrieb besichtigt.
 
10. März 1996
Heute wurde wegen dem schönen Wetter, kurzfristig mit der Fotografin aus Lamprechtshausen ein Fototermin vereinbart. Da die Feuerwehrkamer-aden davon noch nichts wußten, fuhren HBI Feichtenschlager und AW Embacher mit dem Einsatzfahrzeug im Schritttempo durch den Ort, und gaben per Außenlautsprecher bekannt, daß sich alle aktiven Mitglieder um 13.45 vor der Zeugstätte einfinden sollten. Das Gruppenfoto wurde für die Erstellung der Festschrift benötigt. 31 von insgesamt 53 aktiven Mitgliedern sowie Fahnenmutter Elisabeth Leopolder und Fahnenpatin Berta Meisenberger waren anwesend. wie sich später herausstellte schlich sich auch ein unterstützendes Mitglied (Ehringer A.) in die Reihen der Aktiven. Außerdem erschien ein Kamerad Hangöbl G. in weißen Socken.
 
 
19. April 1996
Heute haben Birbaumer Thomas und Embacher Hartmut damit begonnen, die alte, aus der Gründungszeit stammende Kronik, welche noch in Kurrint geschrieben wurde, in die neudeutsche Schrift zu übersetzen.
 
8. - 9. Juni 1996
90jähriges Gründungsfest unserer Feuerwehr und Einweihung des neuen Zeughauses.
 
12. Jänner 1997
Brand in Elling. Heute hatten wir einen unserer kürzesten Brandeinsätze unserer Feuerwehrge-schichte. Wir wurden um 21.30 Uhr per Sirene (ausgelöst vom LFK) zu einem Wohnhausbrand in Elling gerufen. Kurz nachdem wir um 21.35 Uhr ausgefahren waren, wurden wir per Funk von der F.F. Moosdorf verständigt, daß der Brand bereits unter Kontrolle sei, und wir daher nicht mehr gebraucht werden. Wir sind um 21.40 Uhr wieder eingerückt.
 
23. März 1997
Brand im Ibmer Moor. Die Sirene von Moosdorf wurde per Hand um ca. 17.00 Uhr ausgelöst. Als wir am Einsatzort angelanten, war der Brand bereits unter Kontrolle. Es handelte sich hierbei um einen Flächenbrand entlang des Moorlehrpfades mit der Länge eines Fussballfeldes und dessen halber Breite, am seeleitner Ende des Lehrpfades.
 
14. Mai 1997
Technischer Einsatz. Das Fahrzeug von Herbert Kutscherauer aus Moosdorf musste geborgen werden. Es war kurz vor der Kreuzung Ibmer und Weichseerstraße von der Fahrbahn abgekommen.
 
18. Juni 1997
Heute haben wir endlich das lange versprochene Telefon für unser Zeughaus erhalten.
 
9 august 1997
Um 2.10 Uhr wurde unsere Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der Hackenbuchner Bezirks-straße an der Kreuzung Weichsee gerufen. Herr Wagener aus Vormoos landete mit seinem Auto im Straßengraben. Wir bargen das Fahrzeug.
 
7. September 1997
Der Keller von Hangöbl Fritz mußte von 23.00 - 0.15 Uhr ausgpumpt werden.
 
13. Dezember 1997
Der Hof von Voggenberger stand ca. 30 cm unter Wasser. Wir mußten mit beiden Pumpen (Vorbau und TS) sowie der Kraftstrompumpe der FF Ibm arbeiten. Um 19.00 Uhr kam dann die FF Moosdorf mit einem Kanalräumgerät, um den verstopften Kanal unter der Hauptdtraße zu räumen.
 
16. Jänner 1998
Um 04.45 Uhr kam durch HBM Fuchs Kilian sen. die Meldung, daß bei der Kreuzung Hackenbuchnerstr. Richtung Weichsee ein Auto verunglückt ist. Der Alarm wurde um 04.50 Uhr von BI Fuchs Harald ausgelöst. Wir rückten zur Fahrzeugbergung aus. Gleichzeitig wurde die Gendarmerie verständigt. Die Rettung wurde vom Unglückslenker selbst per Handy verständigt.
 
5. März 1998
Als um 19.00 Uhr unsere Kameraden AW Weber Michael, BI Honisch Peter und FM Embacher Markus zur Funkübung ausfuhren, sahen sie auf der Frankinger LAndesstraße Richtung L-hausen einen Baum auf der Straße liegen. Darauf wurde sofort nach OKA-Riedersbach der Einsatz gemeldet, denn es war bereits ein Auto dagegen geprallt. Zum Glück gab es nur Sachschaden.
 
28. Oktober 1998
Um 21.55 Uhr kam die telefonische Meldung, daß auf der Gemeindestraße in Richtung Weichsee ein Baum auf die Straße gestürtzt ist. Um 22.00 Uhr rückten wir mit 5 Mann aus. Einsatzende war 22.45 Uhr.
 
 
 
17. November 1998
Um 12.00 Uhr kam zu unserem Kommandanten die telefonische Meldung, daß auf der Gemeindestraße in Richtung Weichsee ein Auto gegen einen Baum gefahren ist. Unsere Feuerwehr rückte daraufhin mit 5 Kameraden aus, um das Fahrzeug zu bergen.
 
5. Jänner 1999
Um 20.45 Uhr wurden wir von Leopolder Dietmar informiert, daß an der Kreuzung in Richtung Weichsee ein Auto gegen einen Baum gefahren ist. Wir rückten um 20.52 Uhr mit 4 Mann unter der Leitung von HBI Feichtenschlager Johann aus, um das Fahrzeug zu bergen. Einsatzende war um 22.00 Uhr.
 

Jürgen Haas (Kommandant)

 
 
 
16. Februar 1999
Um 10.10 Uhr kam von Leopolder Dietmar die Meldung, daß auf der Weichseer Gemeindestraße ein Auto in den Graben gerutscht ist. Mit 3 MAnn unter der Leitung von HBM Embacher Alois sen. rückten wir aus, um das Fahrzeug zu bergen. Einsatzende war um 11.00 Uhr.
 
3. März 1999
Auf Grund heftiger Regenfälle mußten wir zu Pumparbeiten im Garten unserer Fahnenmutter Leopoder Lisbeth ausrücken.
 
2. Juni 1999
Aufgrund eines heftigen Sturmes mußte unsere Feuerwehr auf den umliegenden Straßen einige umgestürzte Bäume entfernen.
 
19. Juni 1999
An diesem Morgen wurde unsere Feuerwehr nach Moosdorf zu einem Öleinsatz gerufen. Bei der Firma Raml waren Unmengen von Diesel ausgeflossen. Wir mußten vor dem Seeleitner See eine Ölsperre errichten.
 
20. Juni 1999
Um 01.05 Uhr kam von Huber Helmut die telefonische Meldung an unseren Komandanten, daß auf der Landesgrenze Richtung Salzburg, ein Fahrzeug gegen das Brückengeländer gefahren ist. Wir rückten unter der Leitung von Feichtenschlager Johann aus, um das Fahrzeug zu bergen. Einsatzdauer bis 02.40 Uhr.
 
9. August 1999
Brandeinsatz. Am Abend wurden wir von der Bezirkswarnstelle Braunau per Sirene über einen Alarmstufe 2 Einsatz alamiert. In Heimhausen stand ein Stadl in Falammen. Wir rückten mit 17 Kameraden unter der Leitung von HBI Feichtenschlager Johann aus. In Heimhausen angekommen hieß es für uns in Bereitschaft bleiben und auf Einsatzbefehl warten. Da sich die Lage aber wieder entspannte, konnten wir nach kurzer Zeit wieder einrücken.
 
26. Oktober 1999
Unsere Feuerwehr mußte zur Bergung eines Autos nach Eggenham ausrücken. Im Einsatz waren 6. Mann.
 
18. November 1999
Um 07.00 Uhr wurde unsere Feuerwehr alarmiert, daß bei der Kreuzung Richtung Weichsee, ein Fahrzeug (Kleinbus der Firma Rosenhammer , Schalchen) in den Graben gerutscht ist. Unsere Feuerwehr rückte mit 3 MAnn aus. NAch Besichtigung der Lage durch HBI Feichtenschlager Johann stand fest, daß wir auch die FF - Moosdorf mit der Seilwinde benötigen. Diese wurde dann über die Bezirkswarnstelle Braunau angefordert und rückte mit 9 Mann an.
 
1. Jänner 2000
Um 23.09 Uhr kam von Scharinger Herbert sen. die Meldung, daß auf der Kreuzung Richtung Franking ein Auto verunglückt ist. Wir rückten daraufhin mit 8 Mann unter der Leitung von HBI Feichtenschlager aus, um das Fahrzeug zu bergen.
 
2. Jänner 2000
Um 20.30 Uhr wurden wir von Scharinger Herbert jun. alarmiert. Auf der Kreuzung Richtung Franking waren 2 Fahrzeuge kollidiert. Wir rückten mit 7 Mann unter der Leitung von HBI Feichtenschlager aus.
 
17. März 2000
Wir wurden per Sirene von der Bezirkswarnstelle Braunau alamiert, daß bei Herrn Schwarz Alfred sen. der Keller unter Wasser stand. Unsere Feuerwehr rückte mit 6 Kameraden zu Pumparbeiten aus.
 
29. Mai 2000
Wir wurden zu einem LKW-Unfall am Ortsende von Moosdorf gerufen.
 
29. Mai 2000
Kaum eingerückt wurden wir von der                     FF-Geretsberg angefordert. In ihrem Bereich wurde eine abgängige Person gemeldet. Wir rückten mit 14 Kameraden aus.
 
8. Jänner 2001
Unsere Feuerwehr wurde telefonisch informiert, daß im sognannten „Peterbauern-Holz“ einige Bäume die Straße versperren. Im Einsatz waren 4 Kameraden.
 
31. Jänner 2001
Wir rückten zu einer Fahrzeugbergung auf der Hackenbuchner Straße aus. Die Alarmierung erfolgte telefonisch. Im Einsatz waren 3 Kameraden.
 
7. Juli 2001
Einsatzart:
Sturmschäden auf der Frankinger Lstr.
Alarmierung: Sirene (Fuchs Harald)
Ausgerückt: 16.00 Uhr
Eingerückt: 17.00 Uhr
Im Einsatz waren 8 Kameraden.
 
3. August 2001
Einsatzart: Sturmschäden (Hackenbuch)
Alarmierung: telefonisch
Ausgerückt: 18.30 Uhr
Eingerückt: 20.00 Uhr
Im Einsatz: 10 Mann
15. August 2001
Einsatzort: Frankinger Lstr. (Ri. L- Hausen)
Einsatzart: Fahrzeugbergung (Grünwald)
Alarmierung: telefonisch
Ausgerückt: 06.00 Uhr
Eingerückt: 06.45 Uhr
Im Einsatz waren 10 Mann.
 
18. August 2001
Einsatzort; Frankinger Lstr. (Ri. L-Hausen)
Einsatzart: Fahrzeugbergung (Markler M.)
Alarmierung: 0515 (BWst. Braunau m. Sirene)
Ausgerückt: 05.20 Uhr
Eingerückt: 06.25 Uhr
Im Einsatz waren 12 Kameraden.
13. September 2001
Nachdem unsere alte FOX schon seit längerer Zeit nicht mehr funktionierte, wurde sie von Stockhammer Willi gratis hergerichtet. die feuerwehr bedankt sich bei ihm recht herzlich.
 
24. Dezember 2001
Einsatzart: Fahrzeugbergung
Einsatzort: Kreuzung Ri. Weichsee
Alarmierung: 08.00 Uhr telefonisch
Ausgerückt: 08.05 Uhr
Eingerückt: 08.30 Uhr
Im Einsatz waren 4 Kameraden.
 
26. Dezember 2001
Einsatzart: Fahrzeugbergung
Einsatzort: Frankinger Landesstr.
Alarmierung: 13.00 telefonisch
Ausgerückt: 13.00 Uhr
Eingerückt: 13.30 Uhr
Im Einsatz waren 2 Kameraden
 
16. Jänner 2002
Wir wurden per Telefon durch BWst. Braunau zu einem Glimmbrand im Ibmer Moor gerufen.
 
7 August 2002
Zu einer Fahrzeugbergung aufgrund des Hochwassers rückten 2 Mann aus.
 
12. August 2002
Wir wurden von der FF-Moosdorf verständigt, daß in Habersdorf ein Keller zum auspumpen ist.
Ausger. 09.55 Uhr        Einger. 11.45 Uhr
Im Einsatz: 7 KAmeraden
23. September 2002
Von der BWst. Braunau wurden wir nach Neuhausen bei Franking zu einem Hofbrand (Zürnitzer) gerufen. Im Einsatz waren 13 Mann.
1. November 2002
Von der FF-L-hausen wurden wir zu einem Brand beim Gasthaus Stadler gerufen. Im Einsatz waren 6 Kameraden.
 
05.11.2002
heute wurde unsere Fahnenpatin Meisenberger Berta zu Grabe getragen. Zum letzten Geleit traten 12 Kameraden an.
 
06. Jänner 2003
Vollversammlung mit Neuwahlen
Es wurden gewählt: Kommandant: Andreas Fuchs
Kommandant Stv.: Peter Schwarz
Kassier: Josef Spatzenegger
Schriftführer: Manfred Emersberger jun.
 
20. Jänner 2003
Verkehrsunfall bei der Kreuzung Hackenbuch-Franking.
 
23. Jänner 2003
Verkehrsunfall in Richtung Ibm mit einem Schulbus und ein PKW.
 
24. Jänner 2003
Technischer Einsatz in Moosdorf (Elling). Ein LKW-Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.
 
12. April 2003
Atemschutz-Abschnittsübung in Hackenbuch.
Die Übung fand im Wohngebäude Haslauer statt.
14 Feuerwehren mit 83 Personen beteiligten sich an der Übung.
27. April 2003
Traditionell übernahm die Feuerwehr den Ordnerdienst beim Schaf-und Kleintiermarkt.
 
10. Mai 2003
Frühjahrsübung in Hackenbuch.
30. Mai 2003
Begräbnis unseres Kameraden Gerhard Renzl
 
01. Juni 2003
Ausrückung zum 90-jährigem Gründungsfest des Kameradschaftbund Moosdorf.
 
22. Juni 2003
Ausrückung zum 125-jährigem Gründungsfest der F.F. Moosdorf.
 
04. Juli 2003
Kreuzweihe der Pfarrkirche Moosdorf
 
 
10. Juli 2003
An diesem Tag mußte unsere Wehr zwei mal zu einem Zimmerbrand ausrücken. Hackenbuch und Habersdorf.
 
19. Juli 2003
Ausrückung zum 90-jährigem Gründungsfest der F.F. Trimmelkam.
 
26. Juli 2003
Ausrückung zum 90-jährigem Gründungsfest der F.F. St. Johann am Walde.
 
23. August 2003
Ausrückung zum Feuerwehrfest nach Handenberg.
 
31. August 2003
90-jähriges Gründungsfest der Musikkapelle Hackenbuch.
 
07. August 2003
Friedensfest in Moosdorf
 
20. September 2003
Fahrzeugweihe in Eggelsberg
 
21. September 2003
Zeugstättenweihe der F.F. Bürmoos.
 
27. September 2003
Atemschutzabschnittsübung in Ostermiething.
 
20. Oktober 2003
Technischer Einsatz nachdem ein Pony von einem PKW angefahren wurde.
 
08. November 2003
Atemschutzübung mit interner Schulung
 
13. Dezember 2003
wurde eine Übung zur Brandvorbeugung zur Weihnachtszeit durchgeführt.
 
30. Dezember 2003
Begräbnis unseres ehemaligen Abschnittskommandanten Gottfried Sommerauer.