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Der folgende Auszug aus den
Chroniken erfolgte Wort für Wort (inklusive aller
Rechtschreib- und Grammatikfehlern).
Der Zweck dieser
Abschrift liegt darin, die in alten Schriften festgehaltene Entstehung
der Freiwilligen Feuerwehr Hackenbuch zu schildern.
KRONIK DER FREIWILLIGEN
BETRIEBSFEUERWEHR EMMYHÜTTE
Selbe
wurde am 27. Dezember 1904 mit Abhaltung einer allgemeinen Versammlung,
bei welcher Herr Fabriksdirektor Adolf Hahn den Vorsitz
führte,
gegründet.
Herr
Adolf Hahn eröffnete die Versammlung mit einer Ansprache, in
welcher er besonders betonte, wie sehr Herr Fabriksbesitzer Ignaz
Glaser versprach, bei zu Stande kommen dieses gemeinnützigen
Vereines, die Feuerspritze und die nötigen Geräte und
Austüstungen beizuschaffen.
Es
meldeten sich nun 31 Mann zum Eintritt in die Feuerwehr und wurde
zugleich beschlossen, daß am 6. Jänner 1905 die Wahl
des
Comandos und des Ausschusses stattfinde.
Die
Versammlung wurde hiemit geschlossen.
1905
Wahl
des Kommandos
und
des Ausschusses
Die
Feuerwehr Versammlung fand am 6. Jänner 1905 Abends statt, es
waren anwesend 29 Mitglieder.
Den Vorsitz führte Herr Fabriksdirektor
Adolf Hahn.
Die Wahl wurde mündlich vollzogen.
Es wurden zum
Hauptmann
Paul Dinter sen.
Hauptmannstellvertr.
Michael Fischer
Schriftführer
Rudolf Hechenbichler
Kassier
Paul Dinter jun.
Zeugwart
Josef Dietz
Hornist
Michael Rückl
Kassenführer
Ernst Hähn
Franz Fuchs
Carl Weber
einstimmig gewählt.
24.
Jänner 1905
Die
Feuerwehrstatuten wurden mit Gesuch vom 12. Jänner der
löblichen K.K. Bezirkshauptmannschaft in Braunau vorgelegt,
worauf
selbe respektive der rechtliche Bestand der freiwilligen
Fabriksfeuerwehr Emmyhütte mit Erlass der hohen K.K.
Stadthalterei
in Linz vom 18. Jänner 1905 genehmigt wurde.
2.
Feber 1905
Heute
trafen die Feuerwehr-Mützen, ein Signalhorn, eine Sturmfackel,
geliefert von der Firma W. Knaust, Wien, hier ein. die
Feuerwehr-Mützen wurden im Laude des Tages an die Mitglieder
certheilt. Die Mützen müssen die Feuerwehrmitglieder
selbst
bezahlen. (Preis 1 Stück K 4.14). Das Signalhorn und die
Sturmfackel bezahlt Herr Glaser.
2.
März 1905
Heute
langte die vom Herrn Fabriksbesitzer Ignaz Glaser, bei der Firma Moritz
Zuckermann Werke Wien angekaufte Feuerspritze samt 170 m
Schläuche
und 4 Stück Spiralschläuche a´2m lang ein.
Die
Feuerspritze ist eine Wagenspritze nicht abgrotzbar, hat einen
Kolbendurchmesser von 90 mm, 2 Absperrwechsel, der eine ist an der
Saugseite, der andere an der Druckseite angebracht. Der Wechsel an der
Saugseite ist so geschaffen, daß das Wasser aus dem
Spritzenkasten zu entnehmen ist. Wurfweite der Spritze ist 20 Meter.
3.
Mai 1905
Am
heutigen Tage meldete der Verein, mit Brief seinen Beitritt zum
Oberösterreichischen Landes-Feuerwehr-Verband an.
6.
Juli 1905
Heute
sind die 1. Steigerausrüstungen von der Firma Rosenbauer,
Linz,
angekommen, wurden im Laufe des Tages an die Steiger-Mannschaft
vertheilt.
12.Dezember
1905
Fand
abends 7 Uhr im hiesigen Gasthause die diesjährige
Generalversammlung statt.
Anwesend
waren 24 ausübende und 6 unterstützende Mitglieder.
Nachdem
den Mitgliedern der Rechenschafts-bericht erstattet und die Rechnung
vorgelegt wurden, kontrollierte der Ausschuß die
Geschäftsbücher und wurden selbe vollständig
in Ordnung
befunden. Hernach wurden 3 neue Mitglieder aufgenommen und leisteten
dieselben dem Hauptmann durch Handschlag ihre Angelobung.
Nach
Besprechung verschiedener interner Angelegenheiten wurde die
Versammlung mit einem 3fachen hoch auf ihre Majestät den
Keiser
geschlossen.
26.April
1906
Wurde
von unserem Hornisten Michael Rückl, bei der Firma Josef
Wessely
und Sohn Salzburg ein Signalhorn in B gekauft. Das erste Signalhorn
wurde dem zweiten Hornisten Max Andrasko überlassen. Preis des
Signal-Horns war K. 10,-.
15.Mai
1906
Es
brach
durch Blitzschlag in der benachbarten Ortschaft Eggenham ein
großes Schadenfeuer aus, es brannten drei Bauernhöfe
ab.
Unsere Wehr war die erste am Brandplatze und kostetete es unseren
tapferen Feuerwehr-Männern große Arbeit und
Mühe den
Bauernhof vulgo Huber zu retten. Ein Mitglied namens Kolnberger
verbrannte sich dabei im Gesicht.
Die
Feuer Spritze zeigte bei diesem Brande abermals ihre guten Leistungen,
und noch mehr unsere Mannschaft welche wegen ihrer Ausdauer am
Feuerherd sowie wegen ihrer geordneten und umsichtigen Arbeit
besonderes Lob verdient hat.
30.August
1906
Es
trafen die Helme von Rosenbauer Linz ein, selbe wurden zu unserer
zufriedenheit geliefert. Die Rechnung betrug K 128,-.
11.
Februar 1907
Es
war
in Ibm bei Frau Kohlbacher unser Feuerwehr-Ball, derselbe hat wie schon
aus gemacht seinen Beginn um 7 Uhr Abends und gestaltete sich sehr
animirt. Wir hatten ca 100 Einladungskarten geschikt und waren mit dem
Besuch sehr zufrieden, wie auch die F.F.Besucher sich gut unterhielten,
was die 15. Feber 1907 von Herrn Oberlehrer William Götting in
Moosdorf an uns gerichtete Karte bezeugt.
Die
Einnahmen vom Ball belaufen sich auf K 124.50, die Auslagen auf K
95.54, wir hatten somit vom Feuerwehr-Ball einen Reingewinn von K.28.96
der uns infolge unseres niedrigen Cassastandes sehr zu
erwünscht
war.
Handschriftlicher
Eintrag des Herrn Bezirks-Verbands-Obmann Pointner zur Inspection.
Inspektion
am 26.Mai 1907
Depot,
Geräte, Ausrüstung und
Bücherführung in Tadelloser
Weise angetroffen. Die Mannschaft zeigte in einer Gesamtübung
treffliche Schulung und vorzügliche Disziplin.
POINTNER
Verb.
Obmann
Am
26. Mai 1907
fand
die Inspicierung unser Wehr, durch Herrn Verbands-Obmann Josef Pointner
statt.
Es
wurde eine Angriffs-Uebung vorgeführt, Brandobjekt waren die
alte Schüre, weiters die
Gemengkammer
auf der entgegen gesetzten Seite.
Nach
der Uebung war eine Versammlung im Gasthause, für die
Mannschaft gab es Freibier
jeder
Mann erhielt 5 Blechl.
Am
9. November 1907
schreckte
uns um 4 Uhr Morgens Feueralarm auf, es brannte der Heustadel im
Herrenholz, beinahe sämtliche Mannschaft rückte dazu
aus, die
Spritze haben wir selbst zum Brandplatze gefahren.
Leider
war der Brand soweit vorgerückt, daß an eine Rettung
des
Stadels nicht zu denken war. Die Feuerwehr rückte am Abend
desselben Tages wieder ein, nur einige Mann wurden als Feuerwache und
zum dämpfen des noch immer brennenden Heues zurück
belassen.
Der
Brandbericht wurde am folgenden Tag dem Verbands-Obmann eingesandt.
17.
Februar 1908
Herr
Apotheker Müller von Oberndorf sandte uns heute per
Postanweisung
Kronen 5.- mit der Bemerkung, daß er diesen Betrag zu
Vereinszweken spendire.
Wir
bedankten uns sofort Brieflich bei Herrn Müller.
27.
Februar 1908
Heute
wurde neuerdings das Gesuch an den Landes-Verband um eine Beihilfe von
Kronen 300,- an Herrn Bezirksverbandsobmann eingesandt, mit der Bitte
selbes zu befürworten. Auch die Gemeindevorstehung Moosdorf
hat
unser Ansuchen auf das Wärmste befürworter, und das
Dankschreiben der Gemeinde Franking legten wir ausserdem noch bei.
Herr
Bezirks-Verbandsobmann hat uns wohl mit seiner geschätzten
Zuschrift vom 16. Februar d.J. bemerkt, daß nach Ansicht des
ob.öst. Landesausschusses für Fabriksfeuerwehren
keine
Beihilfe gewährt wird, und meint wir sollen um die
Abänderung
unseres Namens ansuchen.
2.
März 1908
Wir
berichteten heute an Herrn Bezirks-Verbandsobmann Josef Pointner
daß wir uns nicht entschliesen konnten, unsere Wehr
umzutaufen.
Mit
Karte teilt uns heute Herr Pointner mit, daß er unser
Beihilfen
Gesuch allein dem LandesAusschusse in Vorlage brachte, damit die
Aufmerksamkeit des Referenten auf die Äußerungen des
Bezirksobmannes und der Gemeindevorstehung gelenkt werde.
12.
März 1908
Heute
traten wir der Feuerrwehr Unterstüt-zungskasse bei.
Auf
jeden Mann kommt ein jährlicher Beitrag von 20 Heller, welcher
von
der Verejnskasse geleistet wird.
Per
Posterlagschein sandten wir daher für 30 Mann a 20 h = K.6,
Schreibgebühr K. 1,-
S=K.7,-
an die Landes Feuerwehr-Unterstütz-ungskass ab.
3.
Oktober 1908
Bemerkten
wir Nachts 11 Uhr einen Brand in Ibm, wir eilten hinunter und
erkannten, dass das Oekonomiegebäude von Bräuer
Schneitl in
flammen stehe.
Unsere
Wehr war die Zweite welche Wasser brachte, die Mannschaft besonders die
Steiger haben sehr wacker gearbeitet.
Um
1/2 6 Uhr meldeten wir uns ab und fuhren nach hause.
Herr
Max
Hahn bestellte uns bei Frau Kohlbacher auf seine Rechnung, jedem eine
warme Speise, wofür wir Herrn Hahn recht dankbar waren.
27.
Oktober 1908
Hatten
wir eine traurige Pflicht zu erfüllen, wir mußten
unseren Kammeraden Wenzl Pöschl zu Grabe tragen.
Der
Leichenzug begann um 2 Uhr Nachmittag und bewegte sich über
Furkern nach Moosdorf. Unsere ganze Wehr, welche dienstfrei war, gaben
dem Kammeraden das letzte Geleite, die Musik besorgte die Eggelsberger
Kapelle. In Furkern schloss sich eine Deputation der Bürmooser
Feuerwehr und vor Moosdorf eine Deputation der Moosdorfer Feuerwehr an.
7.
Dezember 1908
Fand
eine Ausschusssitzung statt. Unserm Chef Herr Ignaz Glaser wurde am 2.
Dezember von Ihrer Majestät das Ritter-Kreuz des Franz
Josefs-Orden verliehen, es wurde beschlossen dass ihm die
Feuerwehrmannschafr bei seinem nächsten hiersein zu dieser
hohen
Auszeichnung gratuliere.
8.
Dezember 1908
Wurden
wir durch Feueralarm um 1/2 11 Uhr Nachts aufgeschreckt. Es brannte der
Heustadl neben dem Gasthaus hier. Von unserer Wehr waren 2 Spritzen in
tätigkeit, der Brand war jedoch so weit fortgeschritten, dass
an
eine Rettung des Stadels nicht zu denken war.
Auswärtige
Hilfe wurde durch die Dampfpfeife angerufen, und erschien die Feuerwehr
Ibm mit 2 Spritzen, Franking mit 1, Eggelsberg diese tritt jedoch nicht
mehr in Tätigkeit.
Unsere
Wehr rückte un 6 Uhr früh ein.
21.
März 1909
Mit
Rundschreiben teilte uns Bez.Verb.Obmann Josef Pointner mit,
daß
heute ein zweiter Versuch mit Raketen als Feuermelder gemacht werde.
Wir
beobachteten tatsächlich am Abend 2 Raketen in der Richtung
Hochburg und teilten dies Herrn Pointner mittels Karte mit.
22.
Juni 1909
Eine
traurige Pflicht hatten wir heute zu erfüllen, unser
tatkräftiges Mitglied Martin Maresch mußten wir zu
Grabe
bringen.
Längere
Zeit war Maresch leidend, bis zum letzten Augenblick, machte er alles
im Verein mit, und seine Pflicht als Spritzenmeister erfüllte
er
mit pünktlicher Genauigkeit.
4.
August 1909
Unser
Unterstützendes Mitglied Wenzl Fischer mußten wir
heute zu
Grabe bringen. Das Leichenbegängnis war auf Wunsch der
Angehörigen in Lamprechtshausen. Die Eggelsberger Kapelle
hatte
nicht Zeit gefunden die Grabmusik zu übernehmen, und
mußten
wir die Kapelle von Pantaleon aufnehmen, welche Kronen 24,- kostete.
24.
September 1909
Wurde
uns ein großer Brand in Gilgenberg gemeldet. 2 Mann
rükten mit Fahrrad zum Brande aus.
17.
Juli 1910
War
in
Bürmoos das Jubiläum des 25jährigen
Bestandes der
FreiwilligenFabriks-Feuerwehr. Wir bestellten uns zu Ehren der
Bruder-Feuerwehr die Eggelsberger Musik, bestehend aus 9 Mann.
23
Mann
von unserer Wehr nahmen an diesem Feste teil. Nach Ablauf der
vormitttägigen Feierlichkeit begaben wir uns alle samt Musik
zur
Frau Glaser, und stellten das Ansuchen, um Gütige Spende einer
Vereinsfahne.
Frau
Glaser, bemerkte uns, Sie wolle diese Angelegenheit Ihrer
zukünftigen Schwiegertoch-ter überlaßen. Im
übrigen versprach Sie uns, dass wir jederzeit auf Ihre Hilfe
und
Fürbitte rechnen dürfen.
10.
November 1910
stellten
wir zum Empfange des Herrn Direktor einen Triumfbogen auf. Um 5 Uhr
abend langte das Hochzeitspaar hier ein welches wir mit Musik, in
Paradeadjustierung in Empfang nahmen.
Die
gesamte Wehr und die übrigen Arbeiter in Festkleidung
rückten zum Empfange aus. Um
7
Uhr
abend wurde ein Fackelzug veranstaltet, während dessen, die
abgeordneten der Wehr und der Arbeiter dem Brautpaar in Ihrer Wohnung
die Glückwünsche entgegenbrachten.
Nach
Auflösung des Fackelzuges, spendierte Herr Direktor M.
Hähn Norbert den gesamten
Arbeitern
100 Liter Bier. Unter den Arbeitern wurde eine Sammlung veranstaltet
die den Zweck hatte, die angekauften Lampions samt Kerzen und die
übrigen Auslagen zu decken.
Herr
Sigmund Glaser Ibm spendierte uns zum Bezahlen der Musik K 20,-.
Am
16. August 1911
bemerkten
wir in der Richtung Franking ein Schadenfeuer, wir rückten mit
Spritze und 12 Mann dazu aus. Es brannte der Wald in Holzöster.
9.
Oktober 1913
rückten
wir bestehend aus 14 Mann zum Kaiserfest nach Moosdorf aus. Es sei
besonders bemerkt, dass uns hiebei unsere Vereins-Musik das erste Mal
begleitete. Die Vereins-Musik konstouierte sich unter Kapellmeister
Martin Kosteska und wurde zwischen ihm u. der Feuerwehr am 19.Juli ein
schriftlicher Vertrag gemacht der zu jedermanns Einsicht beim
Schriftführer aufliegt.
Die
Feuerwehr kaufte das Instrument Helikon sowie die große
Trommel
u. Cinellen samt Zubehör auch eine Trompete. Dieses ist
Eigentum
der Feuerwehr.
Herr
Anton Kasper veranstaltete eine Sammlung zum Ankauf des Helikon und
übergab er uns laut Liste K 124,- wofür ihm
für seine
Mühe von seite der Feuerwehr der beste Dank aussprochen wurde.
Am
31.
Dezember 1913 hielten wir eine Christbaumfeier verbunden mit Musik ab.
Der Besuch war sehr gut. Der Christbaum gelangte zu Versteigerung
ebenso wurden auch zirka 20 Juxgegenstände verlost.
Der
Reingewinn beträgt K 21,28.
Am
17.April 1914
abend
7
Uhr geriet das Anwesen der Eleonore Oklmann in Hackenbuch in Brand,
obwohl unsere Wehr sofort ausrückte u. als erste an der Stelle
war
konnte das hölzerne Anwesen nicht mehr gerettet werden, da
bereits
kein Wasser vorhanden war.
28
Mitglieder waren ausgerückt.
Dabei
hatten wir auch einen Unfall zu verzeichnen, das Mitglied Alois
Gärber zog sich eine Muskelzehrung in Folge eines Fehltrittes
bei.
Der Unfall wurde sogleich angemeldet. Auswärtige Feuerwehren
sind
zum Brand nicht erschienen.
4.Juli
1914
Der
Einladung der Feuerwehr Moosdorf zur Theilnahme am TrauerGottesdienste
für die verstorbenen Hoheiten Erzherzog Franz Ferdinand und
seiner
Gemahlin Fürstin Sofie, konnten wir leider nicht nachkommen,
da
dieWehrmänner durch die Arbeit an diesem Tage verhindert waren
und
einestheils auch die Einladung so spät hieher gelangte, dass
die
Verschiebung der Arbeiten nicht mehr möglich war.
1914-1922
Nachtrag
Der
Weltkrieg von 1914-1918 hatte auch seine nachteiligen Wirkungen auf das
Feuerwehrwesen, somit auch auf unseren während dem Kriege so
stramme Wehr. Der Mitgliederstand zu Beginn des Krieges betrug 43 Mann,
von denen 28 Mitglieder zu den Fahnen gerufen wurden. Die meisten
anderen Mitglieder sind zu meist in Folge Einstellung des hiesigen
Betriebes nach Brüx gewandert.
Gefallen
sind:
1.
Lenz Georg, Strecker,
(Spritzenmannschaft)
9.9.1915
Ruchatin,Gallizien
2.
Kohlnberger Frz. Glasmacher (Steigermannschaft)
29.6.1916
Schrabertz, Serbien
3.
Kohlnberger Julius, Glasmacher (Steigermannschaft)
13.12.1914
Picc, Ungarn
4.
Frank Peter, Hilfsarbeiter
(Steigermannschaft)
24.5.1917
Ifanzo, Italien
5.
Kralick Wolf, Glasmacher, (Schlauchmannschaft)
19.11.1914
Reg.Russland
6.
Teindl Theodor, Schmied (Spritzenmannschaft)
15.7.1915
Schuckov,Galljzien
7.
Fuchs, Hilfsarbeiter
(Steigermannschaft)
1914,??
Im
Kriegsdienste gestorben:
8.
Fuchs Johann, Strecker,
(Steigermannschaft)
6.10.1918
Knittelfeld
9.
Schwarz Franz
Nach
der
Heimkehr vieler Kameraden im Jahr 1919 und 1920 organisierten die
ehemalien Führer unserer Wehr dieselbe wieder und so begann
nach
der Arbeitsaufnahme im hiesigen Betrieb im Jahr 1920 wieder eine rege
Tätigkeit in unserer Wehr.
1.
Jänner 1923
Heute
wurde in der hiesigen Glasfabrik der Betrieb eingestellt und alle
Arbeiter, mit Ausnahme der Betriebsräte entlassen. Die
Betriebseinstellung folgte in Folge Geschäftsstillstand auf
unbestimmte Zeit.
Fahnenweihe
In
den
ersten Augusttagen stattete Frau Dir. Lilli Glaser, die Gattin unseres
Fabrikschef der Emmyhütte einen Sommerbesuch ab. Schon lange
hatte
unsere Wehr den Wunsch nach einer Feuerwehrfahne und diesen besonders
jetzt wo allerorts Fahnen geweiht wurden. Die Anwesenheit der Frau
Glaser hielt unser rühriger Wehrführer Fuchs
für
günstig und frisch gewagt richtete er begleitet von den
Betriebsräten Kurt Stichler und Gustav Weber und
Wehrführer-Stellvertreter Lindner die Bitte um die
Fahnenpatin-Stelle zu übernehmen. Sichtlich erfreut sagte die
gnädige Frau zu und versprach noch in diesem Sommer die Fahne
zu
spenden.
Frau
Dir. Glaser nahm sich der Sache selber an und lies sofort die Fahne
bestellen. Und auch der Termin der Weihe wurde mit 16.September
festgelegt. Späterhin kündigte aber die Firma ihr
Versprechen
und das Fest mußte auf 23.September verschoben werden.
12.
November 1923
Nach
Einladung der Gemeinde-Vorstehung Moosdorf beteiligte sich unsere Wehr
mit Fahne und Musik an den Krieger-Gedächnis-Feierlichkeiten
in
Moosdorf.
Am
20. 1. 1946
tritt
die Feuerwehr Gruppe Hackenbuch erstmals nach dem 2.Weldkrieg wieder zu
einer Vollversammlung zusammen.
Ein
Kommando wurde Gewählt.
Gruppenkommandant
Lunglhofer Josef
Stellvertreter
Makovicka Albert
Fähnrich
Weiss Franz
Kassier
und Schriftführer Andraschko Max
Zeugwart
Emmesberger Franz
Rottenführer
Petter Franz (Steigermannschaft)
Sellvertreter
Haslauer Ludwig (Steigermannsch.)
Spritzenführer
Plazki Josef, Weber Karl
Kassa
Kontrolle Irnsberger Franz
und
Hopfner Franz
Sanitäter
Plattner Rudolf
Hornist
Lunglhofer Otto
Somit
war der Ausschuss gewählt und die Versammlung wurde mit einem
Gut Heil geschlossen.
7.3.1946
Glockenweihe
in Hackenbuch
Die
Feuerwehr rückte vollständig aus, auch die
Musikkapelle
Hackenbuch wirkt mit. Der Feuerwehr fiel ein Betrag von den Gesammelten
Geldern 30 S zu.
20.4.1946
Brand in Steiner Objekten Hackenbuch
Eingeäschert
wurden 2 Stauungen und Eiskeller, das Wohnhaus konnte dank Eingreifen
der Feuerwehren Hackenbuch und Eggenham gerettet werden.
Trotz
großen Wassermangels und versagen der Motorspritze beim
Ausräumen des Wohnhauses leistete die eigene Wehr
Heldenmütiges.
10.November
1946
Fand
in
Moosdorf der Gottesdienst des Gestorbenen in Frankreich begrabenen
Gottlieb Mascha, Kaufmann in Hackenbuch, statt. Gottlieb Mascha war
Zeugwart der Feuerwehr Hackenbuch und ein Strammer Kamerad.
40jähriges
Gründungsfest mit Weihe der Motorspritze und der neuen
Zeugstätte am 25. u. 26. Juni 1949
Die
Vorarbeit für das Fest lag in den Händen des Herrn
Obl.
Birgmann, dem es mit seinen Helfern gelang, aus Hackenbuch innerhalb
von 6 Wochen ein Schmuckstück zu machen. So wurden zum
Beispiel
Triumphbögen mit elektrisch Beleuchteten 40em aufgestellt und
entlang der Dorfstraße wurden 30 Birken gepflanzt.
Freiwillige
Maurer erbauten noch in der letzen Woche die Zeugstätte.
Oberlehrer Birgmann malte in roten, menschengroßen Buchstaben
an
die Hauswand bei Steiner “Ich rate dir, trink Schnaitl
Bier“. Diese für die Brauerei gute Reklame trug der
Feuerwehr 300 l Freibier, und 100 Einladungen an Vereine und
Einzelpersonen ein.
Das
Fest
Samstag
25.luni 1949
Um
6 Uhr
abends krachten die Böller. Bevor um 9 Uhr abends der
Fackelzug
begann, wurde unserer Fahnenpatin Johanna Steiner ein
Ständchen
gebracht.
Nach
dem
Fackelzug veranstalteten Weber Karl u. Weber Stefan auf der
Steinerwiese ein Feuerwerk. Auch unser Gesangsverein trug auf der
Bühne 2 Lieder vor.
Sonntag
26.luni 1949
Um
5 Uhr
morgens erfolgte der musikalische Weckruf der Musik. Bevor um 10 Uhr
die neue Zeugstätte und die im Jahr 1939 angekaufte
Motorspritze
geweiht wurden, empfingen wir die Gastvereine.
Am
17. 9. 1949
fand
in
Steiner‘s Gasthaus die Abschiedsfeier unseres beliebten
Ober-Lehrer Birgmann stadt, die Feuerwehr, die Musik und der
Gesangsverein brachten ihm ein kleines Geschenk dar und unser Kaufmann
Angulanza sprach für seine Mühe und Aufopferung
für den
Ort mit einer kurzen Rede den vollsten Dank aus.
20.
August 1950
Hielten
die Feuerwehr und der Musikverein Hackenbuch ein Waldfest ab. Es war
zahlreich besucht. Es gab komische Vorträge, Schuhplattler,
Stände mit Süßgebäck, 2
Schußbuden und einen
Prater.
14.
März 1954
Brand
in der Hopfendarre (landwitschaftliches Gut Kölblinger in
Hackenbuch.)
24.
Okt. 1956
Heute
bekam Hackenbuch die mit Sehnsucht erwartete Sirene.
Am
20. Juni 1959
fand anlässlich des 50-jährigen
Gründungsfestes ein Fackelzug durch die Ortschaft statt.
Am
21. Juni 1959
wurde
bei herrlichen Sommerwetter das 50-jährige
Gründungsfest
abgehalten. 40 Vereine darunter 6 Musikkapellen gaben uns die Ehre.
26.
November 1960
Der
Kommandant Josef Lunglhofer wurde mit dem Feuerwehr-verdienstkreuz
ausgezeichnet.
Am
11. März 1961
rückte
unsere Wehr zu einem Moorbrand im Messerklingermoos in Franking aus.
29.Juli
1961
Begräbnis
unseres Kommandanten Lunglhofer Josef.
Anwesend
waren 24 Kameraden mit Fahne und Musik, die Freiw. Feuerwehr ibm (12
Mann mit Fahne), Freiwillige Feuerwehr Moosdorf (17 Mann mit Fahne),
Freiwillige Feuerwehr Eggelsberg (4 Mann ohne Fahne), Freiwillige
Feuerwehr Franking (der Kommandant), Bezirks-Feuerwehrkommandant
Rotwangl und Abschnitts-Feuerwehrkommandant Thalmaier.
14.
Juli 1962
Die
Feuerwehr bekam von der Gemeinde eine neue VW Motorspritze die am
12August geweiht wurde. Bei der Weihe waren die Feuerwehten Moosdort.
Ibm und Ernsting, sowie der Bezirks- und Abschnitts-Kommandant anwesend.
Am
2. September 1962
rückte
unsere Wehr mit 18 Mann und Traktor mit VW-Spritze zu einem Moorbrand
in den alten Torftristen aus. Es waren insgesamt 8 Feuerwehren und 95
Mann im Einsatz.
Am
26. Oktober 1963
bekamen
im Laufe einer Inspektion durch Herrn Dr. Lamprecht unser
Kommandantstv. Kunzier Laurentius und unser Schriftführer
Kunzier
Franz sen. das 0.0. Feuerwehr-Verdienstkreuz 3. Stufe verliehen.
Am
22. Juli 1964
brach
durch Blitzschlag ein Brand im Anwesen der Frau Johanna Haslauer aus.
Es waren 4 Wehren und insgesamt 79 Mann im Einsatz.
Dem
Kameraden Weber Georg ist die Rettung des Vieh‘s in erster
Linie zu verdanken.
Am
6. Oktober 1966
brannte
das Wirtschaftsgebäude des Herrn Kölblinger bis auf
die
Grundmauern nieder. Dem schneidigen Einsatz des Kameraden Pisek Franz
vom Redingergut ist es in erster Linie zu verdanken, daß das
Vieh
gerettet wurde. Dank unseres raschen Einsatzes konnte das Wohnhaus
gerettet werden.
2.
Mai 1971
Bei
der
Versammlung die anschließend an die
Frühjahrsübung
abgehalten wurde, wurden Frau Elisabeth Leopolder und Frau Berta
Meisenberger vom Kommandanten Sebastian Leopolder im Namen der gesamten
Wehr ins Versammlungslokal gebeten. Frau Elisabeth Leopolder
erklärte sich bereit, die neue Fahne zu kaufen und sich damit
als
Fahnenmutter zur Verfügung zu stellen. Frau Berta Meisenberger
ihrerseits erklärte sich bereit, das Widmungsband zu stiften,
und
Fahnenpatin zu werden.
18.
März 1972
Um
15.15
Uhr heulte in Hackenbuch die Sirene. Im Frankinger Moos wütete
ein
Flächenbrand. Dank des raschen Einsatzes einiger Feuerwehren
konnte eine Katastrophe verhindert werden.
60-jähriges
Gründungsfest
vom
30. Juni bis 1. Juli 1973
Am
30. Juni 1973
fand
ein
Fackelzug statt, welcher bereits einen Massenbesuch erbrachte. Unserem
ehem. Feuerwehrkommandanten Leopolder Sebastian wurde durch Bez.Kdt.
Rotwangl die Urkunde zum Ehrenkommandanten überreicht.
Am
1.Juli 1973
herrschte
ein sonniger Tag als die Vereine ankamen und durch Herrn August
Wurmshuber begrüßt wurden. Die Vereine nahmen in 3
Zügen Aufstellung. Wie auch sonst verlief alles zur besten
Zufriedenheit. Bei diesem Feste wurde auch von Fr. Lisbeth Leopolder
ein beträchtlicher Geldbetrag, zum Ankauf einer neuen Fahne
gespendet. Ebenso von Fr. Berta Meisenberger für das Band und
der
Gemeinde Moosdorf für das Trauerband. Die Schärpe,
das
Nagelband und das Fähnrichband wurden ebenfalls gespendet.
12.
März 1976
Dank
dem
rechtzeitigen Eingreifen unserer Wehr konnte ein Flächenbrand
im
Ibmer Moor beim Kager Torfwerk schnell unter Kontrolle gebracht werden.
4.
April 1976
Wie
unsere Wehr am heutigen Tage feststellen mußte, gibt es auch
oft
sondebare Einsätze. Erstmalig beteiligte sich unsere Wehr an
einer
„Löwensafari“. Das Tier war in Moosdorf
seinem
Besitzer abhanden gekommen und wurde erst gegen Abend wieder
eingefangen. An der Jagd beteiligten sich auch Jäger und
Gendamerie sowie ein Hubschrauber des Innenministeriums.
18.
u. 19. Juni 1977
Erstmalig
veranstaltete unsere Wehr ein “Stadlfest“,
für welches
sie von allen Seiten großes Lob ausgesprochen bekam.
20.
Mai 1978
Verabschiedung
unseres Volkschuldirektor und langjährigen
Schriftführers Oberschulrat Dir. Karl Kirnstedter.
21.
April 1979
OBR
Rothwangl überreichte an HBI Kilian Fuchs die goldene
Verdienstmedaille. Und an Rupert Oberbrandacher, Dietmar Leopolder,
Franz Petter und Stefan Weber die Verdienstmedaille in Silber.
5.
Juli 1980
Durch
rasches Eingreifen der Wehren konnte der Brand im
Gendarmeriegebäude in Eggelsberg auf den Dachboden
beschränkt
werden.
28.
Juli 1980
Durch
einen indirekten Blitzschlag brannte das Torfwerk Kager das zweite Mal.
Unterstützt durch 3 andere Wehren konnte nach 15 Stunden Brand
aus
gemeldet werden.
24.
u. 25. Juni 1983
Die
Sirene wurde von der ehemaligen Volkschule auf den Schlauchturm der
Zeugstätte umgebaut. Der Antennenbau für die
Funkalarmierung
folgte. Am zweiten Tag wurde das Steuergerät fertig
installiert.
29.
Juni 1983
Um
12.30
Uhr gab es zum bereits vierten mal seit Erbau der Hopfendarre einen
Brandaiarm. Das Wirtschaftsgebäude war leider trotz des
raschen
Einsatzes von insgesamt 10 Feuerwehren nicht mehr zu retten.
3.
Februar 1984
Kommandant
Alois Embacher wurde vom Bez.Kdt.OBR Hacklmaier die Bezirksmedaille
für besondere Verdienste überreicht.
29.
Juli 1985
Im
ganzen Bezirk ging ein schwerer Hagelsturm nieder und die Feuerwehr
mußte zu einigen technischen Einsätzen
ausrücken.
12.
April 1986
Das
Land
Salzburg überreichte durch Bezirkshauptmann Dr.
Kurz-Goldenstein
unserem Kdt. Alois Embacher die Ehrenurkunden und Medaillen
für
die Einsätze bei der Unwetterkatastrophe am 29.Juli 1985.
28.
Juni 1986
Brandeinsatz
im Wirtschaftsgebäude Pisek (Redinger).
6
Feuerwehren mit 110 Mann waren im Einsatz.
24.
August 1986
Glockenweihe
in der Kapelle Hackenbuch und Weihe unseres neuen Trauerbandes.
16.
Mai 1987
Frühjahrsübung
um 14:00 Uhr. Da zur Frühjahrsübung nur 9 Mann
erschienen
sind, wurde diese in eine technische Einsatzübung umgewandelt.
28.
März 1989
Großbrand
im Ibmer Moor 14 Feuerwehren mit 25 Fahrzeugen und 200 Mann waren am
Einsatz beteiligt.
31.
07. 1991 - 1. 08. 1991
Hochwassereinsatz
in Moosdorf und Hackenbuch. Vier Tage waren insgesamt 35 Kameraden
unserer Feuerwehr Tag und Nacht im Einsatz.
20.
Februar 1992
Im
Rahmen der Abschnittstagung in St. Radegund wurde unserem Kdt. Johann
Feichtenschlager für besondere Verdienste um das
Feuerwehrwesen
die Feuerwehrverdiensrmedaille 3. Stufe verliehen.
18.
Oktober 1992
Bergung
eines Pferdes aus dem Kanal.
1.
April 1993
Im
Rahmen der Bezirksfeuerwehrtagung in Handenberg wurde unserer Feuerwehr
die Landesauszeichnung in Bronze und Silber für die
erfolgreiche
Teilnahme an den Landes-Bewerben der letzten fünf Jahre
überreicht.
15.
Mai 1993
Spatenstich
für das Feuerwehrhaus und Musikheim Hackenbuch durch
Landeshaupt-mann Stv. Dr. Karl Grünner.
1.
Juni 1993
Hausbrand
bei der Familie Pany Franz in Hackenbuch.
25.
Juli 1993
8Ojähriges
Gründungsfest unser Musikkapelle.
16.
August 1993
Beginn
der Abrißarbeiten der alten Zeugstätte
15.
November 1993
Heute
besuchte uns Herr Affenzeller vom LFK mit drei Fahrzeugen.
Beim
Testen der Geländetauglichkeiten der Fahrzeuge stellte sich
jedoch
heraus, daß alle 3 Fahrzeuge für unser
Gelände
untauglich sind.
20.
Juni 1994
im
Hochwassereinsatz in Hackenbuch und Arnsdorf.
24.
Oktober 1994
Ausrückung
zu einem Verkehrsunfall in Hackenbuch.
18.
Jänner 1995
Bergung
eines Fahrzeuges vor „Behambrücke“ aus
Richtung Franking.
4.
April 1995
Unser
Wirt dietmar Leopolder hat die alte, 1923 von Frau Direktor Lilli
Glaser gestiftete, Vereinsfahne restaurieren lassen. Die Fahne war in
einem erbärmlichen Zustand. Die Restaurierung kostete
öS
41.000.-
27.
April 1995
Es
ereignete sich ein Verkehrsunfall mit 4 Leichtverletzten bei der
Kreuzung Frankinger und Hackenbuchner Strasse.
In
einem
der beiden Fahrzeuge wurde eine ungesicherte Propangasflasche gefunden.
Diese wurde aus Sicherheitsgründen 50 m vom Unfallort
weggebracht
und deren Druck abgelassen.
25.
- 26. Juni 1995
Hochwassereinsatz
bei Feichtenschlager Johann und Günter Schwarz.
30.
September 1995
Frontalzusammenstoß
zweier PKWs bei der Einfahrt zu Honisch. An dem Unfall waren 2
Hackenbuchner (Alois Embacher und Holger Fischer als Beifahrer) sowie
zwei Personen aus der Gemeinde Feldkirchen beteiligt. Die 4 Verletzten
wurden mit der Rettung abtransportiert.
8.
Oktober 1995
Verkehrsunfall
bei Lixl. Ein Traktor samt Anhänger ist bei Lixl in den Graben
gefahren. Der Traktor und der Anhänger wogen je ca. 4 Tonnen
und
waren somit zu schwer für uns.
Es
wurde daher die FF Moosdorf mit Seilwinde angefordert. Sie kamen mit 2
Mann Besatzung.
25.
November 1995
Brand
in
Außerfürth bei Fam. Hölzl. Bereits 2
Minunten nach
Alarmierung waren wir am Einsatzort. Das kam daher, daß
Musikprobe war und somit der Großteil aller jungen
Feuerwehrmänner bereits im Zeughaus waren.
3.
Jänner 1996
Heute
wurde unsere Fahne zum Reinigen und Restaurieren nach Schierling bei
Regensburg gebracht, da wir heuer unser 90-jähriges
Jubiläum
feiern. Bei dieser Gelegenheit wurde der Betrieb besichtigt.
10.
März 1996
Heute
wurde wegen dem schönen Wetter, kurzfristig mit der Fotografin
aus
Lamprechtshausen ein Fototermin vereinbart. Da die Feuerwehrkamer-aden
davon noch nichts wußten, fuhren HBI Feichtenschlager und AW
Embacher mit dem Einsatzfahrzeug im Schritttempo durch den Ort, und
gaben per Außenlautsprecher bekannt, daß sich alle
aktiven
Mitglieder um 13.45 vor der Zeugstätte einfinden sollten. Das
Gruppenfoto wurde für die Erstellung der Festschrift
benötigt. 31 von insgesamt 53 aktiven Mitgliedern sowie
Fahnenmutter Elisabeth Leopolder und Fahnenpatin Berta Meisenberger
waren anwesend. wie sich später herausstellte schlich sich
auch
ein unterstützendes Mitglied (Ehringer A.) in die Reihen der
Aktiven. Außerdem erschien ein Kamerad Hangöbl G. in
weißen Socken.
19.
April 1996
Heute
haben Birbaumer Thomas und Embacher Hartmut damit begonnen, die alte,
aus der Gründungszeit stammende Kronik, welche noch in Kurrint
geschrieben wurde, in die neudeutsche Schrift zu übersetzen.
8.
- 9. Juni 1996
90jähriges
Gründungsfest unserer Feuerwehr und Einweihung des neuen
Zeughauses.
12.
Jänner 1997
Brand
in
Elling. Heute hatten wir einen unserer kürzesten
Brandeinsätze unserer Feuerwehrge-schichte. Wir wurden um
21.30
Uhr per Sirene (ausgelöst vom LFK) zu einem Wohnhausbrand in
Elling gerufen. Kurz nachdem wir um 21.35 Uhr ausgefahren waren, wurden
wir per Funk von der F.F. Moosdorf verständigt, daß
der
Brand bereits unter Kontrolle sei, und wir daher nicht mehr gebraucht
werden. Wir sind um 21.40 Uhr wieder eingerückt.
23.
März 1997
Brand
im
Ibmer Moor. Die Sirene von Moosdorf wurde per Hand um ca. 17.00 Uhr
ausgelöst. Als wir am Einsatzort angelanten, war der Brand
bereits
unter Kontrolle. Es handelte sich hierbei um einen
Flächenbrand
entlang des Moorlehrpfades mit der Länge eines Fussballfeldes
und
dessen halber Breite, am seeleitner Ende des Lehrpfades.
14.
Mai 1997
Technischer
Einsatz. Das Fahrzeug von Herbert Kutscherauer aus Moosdorf musste
geborgen werden. Es war kurz vor der Kreuzung Ibmer und
Weichseerstraße von der Fahrbahn abgekommen.
18.
Juni 1997
Heute
haben wir endlich das lange versprochene Telefon für unser
Zeughaus erhalten.
9
august 1997
Um
2.10
Uhr wurde unsere Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der
Hackenbuchner Bezirks-straße an der Kreuzung Weichsee
gerufen.
Herr Wagener aus Vormoos landete mit seinem Auto im
Straßengraben. Wir bargen das Fahrzeug.
7.
September 1997
Der
Keller von Hangöbl Fritz mußte von 23.00 - 0.15 Uhr
ausgpumpt werden.
13.
Dezember 1997
Der
Hof
von Voggenberger stand ca. 30 cm unter Wasser. Wir mußten mit
beiden Pumpen (Vorbau und TS) sowie der Kraftstrompumpe der FF Ibm
arbeiten. Um 19.00 Uhr kam dann die FF Moosdorf mit einem
Kanalräumgerät, um den verstopften Kanal unter der
Hauptdtraße zu räumen.
16.
Jänner 1998
Um
04.45
Uhr kam durch HBM Fuchs Kilian sen. die Meldung, daß bei der
Kreuzung Hackenbuchnerstr. Richtung Weichsee ein Auto
verunglückt
ist. Der Alarm wurde um 04.50 Uhr von BI Fuchs Harald
ausgelöst.
Wir rückten zur Fahrzeugbergung aus. Gleichzeitig wurde die
Gendarmerie verständigt. Die Rettung wurde vom
Unglückslenker
selbst per Handy verständigt.
5.
März 1998
Als
um
19.00 Uhr unsere Kameraden AW Weber Michael, BI Honisch Peter und FM
Embacher Markus zur Funkübung ausfuhren, sahen sie auf der
Frankinger LAndesstraße Richtung L-hausen einen Baum auf der
Straße liegen. Darauf wurde sofort nach OKA-Riedersbach der
Einsatz gemeldet, denn es war bereits ein Auto dagegen geprallt. Zum
Glück gab es nur Sachschaden.
28.
Oktober 1998
Um
21.55
Uhr kam die telefonische Meldung, daß auf der
Gemeindestraße in Richtung Weichsee ein Baum auf die
Straße
gestürtzt ist. Um 22.00 Uhr rückten wir mit 5 Mann
aus.
Einsatzende war 22.45 Uhr.
17.
November 1998
Um
12.00
Uhr kam zu unserem Kommandanten die telefonische Meldung, daß
auf
der Gemeindestraße in Richtung Weichsee ein Auto gegen einen
Baum
gefahren ist. Unsere Feuerwehr rückte daraufhin mit 5
Kameraden
aus, um das Fahrzeug zu bergen.
5.
Jänner 1999
Um
20.45
Uhr wurden wir von Leopolder Dietmar informiert, daß an der
Kreuzung in Richtung Weichsee ein Auto gegen einen Baum gefahren ist.
Wir rückten um 20.52 Uhr mit 4 Mann unter der Leitung von HBI
Feichtenschlager Johann aus, um das Fahrzeug zu bergen. Einsatzende war
um 22.00 Uhr.
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